Alle Artikel von Anja Schade

Wie du deinen eigenen Zeichenstil findest bzw. warum du gar nicht mehr suchen musst

Wie finde ich meinen eigenen Stil

Die Suche nach dem eigenen Stil – uhhh, ein grooooßes Thema und für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Mir persönlich hat es irgendwie lange Angst gemacht. Ich habe mich gefragt: Wie soll das gehen? Was ist überhaupt ein Zeichenstil? Und: Wovor habe ich überhaupt Angst? Dass ich meinen Stil nicht finden werde? Dass es niemandem gefällt, was und wie ich male? Dass ich mit meinem Stil aus dem Rahmen fallen werde? Aber welcher Rahmen eigentlich? Gibt es einen Rahmen? Und was wirkt da hinter dieser Angst? Erziehungsmuster und Glaubenssätze à la: du wirst nur geliebt, wenn du dich anpasst? Angst davor, ich selbst zu sein und mich so zu zeigen, wie ich bin …? Und dafür nicht gemocht zu werden …? Kann gut sein! – Dabei ist das Allerwichtigste in der Kunst und auch sonst wo: Authentizität oder auch: sei du selbst! Nur, wenn man Kunst macht, die einen selbst begeistert und die vollkommen aus dem Herzen kommt, erfüllt einen das doch. Und nur so bleibt man dran und kommt auch im Außen gut an.

Where I create there I am true 

Rilke

Da, wo ich erschaffe, da bin ich wahrhaftig.

Und genau darum geht es doch auch! Zu seinem EIGENEN Stil zu kommen und nicht darum, jemand anderen zu imitieren. Dann würde man sich schon wieder verleugnen anstatt das zu tun, worum es geht: zu sich selbst zu finden!!!

Der Vergleich mit anderen macht dich blind für das Original, das du bist.

Laura Malina Seiler

Indem man seinem eigenen Weg folgt, nimmt man sich selbst ernst, lernt sich selbst kennen und auf seine Intuition und auf die Sprache des Herzens zu hören. Dadurch baut man SelbstBEWUSSTSEIN auf, also ein Bewusstsein für sein Selbst, dadurch wird man glücklich beim Malen und erlangt Freiheit – niemand anderes kann einem hier etwas vorschreiben!  Genau darum ist die Frage nach dem Stil mittlerweile auch eins meiner Lieblingsthemen.

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Was soll ich malen oder die Angst vor dem leeren Blatt

Was soll ich malen

Ja, ich würde ja malen, wenn ich nur wüsste, was … Was soll kann ich denn malen? Diese Frage wirft sicherlich am Anfang bei vielen ein großes Fragezeichen auf – so wie es auch bei mir war. Aber keine Sorge – wenn du dich erst mal ein bisschen damit beschäftigt hast, wirst du vor lauter Ideen gar nicht mehr wissen, wo du anfangen sollst. ☺️

Mein Vorschlag ist es, dir schon vor dem Malen Gedanken zu deinen Motiven zu machen und nicht erst, wenn du dich hin setzt und das weiße Blatt vor dir hast. Das kann nämlich wirklich abschreckend wirken. Ich selber halte stets und ständig Augen und Ohren offen für meine Mal-Motive. Wenn ich mich zum Malen hin setze, weiß ich immer schon, was ich malen werde. Manchmal ist es eher schwierig auszuwählen, welche Ideen davon ich jetzt umsetze und welche ich weg lasse oder verschiebe.

Malen ist etwas sehr Persönliches. In deinen Motiven spiegelt sich wieder, was dich interessiert, wer du bist, wer oder was in deinem Leben eine Rolle spielt und vielleicht sogar deine Wünsche und Hoffnungen. Deshalb kann ich hier nur Anregungen geben, die dir aber hoffentlich einen großen Stups in die richtige Richtung geben – deine ganz persönliche Richtung.

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Die besten 15 Wege, um regelmäßig zu malen

Malen als Gewohnheit

Kennen wir das nicht alle? Wir fangen voller Enthusiasmus an und wollen etwas Neues lernen, ein neues Hobby in unserem Leben haben, mehr Sport machen, gesünder essen oder eben malen – die typischen Neujahrsvorsätze – doch dann … doch dann … kommt der Alltag dazwischen und wir verlieren unsere Ziele aus den Augen. Das Malzeug liegt in der Ecke und von regelmäßigem Malen kann einfach keine Rede sein. Ich selbst habe mehrere Anläufe gebraucht, wieder mit dem malen anzufangen und dann auch tatsächlich dran zu bleiben. Obwohl ich es liebe zu zeichnen und zu malen und mich darin stundenlang verlieren kann, war es doch oft sehr schwer, anzufangen. Hatte ich dann angefangen, gab es immer wieder Rückschläge auf dem Weg – hauptsächlich weil ich (vermeintlich) so wenig Zeit hatte und sie immer noch nicht habe und weil ich nicht zufrieden war mit meinen Ergebnissen und zu der Schlussfolgerung kam, dass ich es eben doch nicht kann. Zu letzterem empfehle ich dir den Artikel zum Thema Malen und Talent zu lesen. Auch das Thema Glücklich und zufrieden malen ist dazu sehr interessant.

Wie du das Malen organisatorisch in deinem Leben unterbringen kannst und es auch mit wenig Zeit schaffst, regelmäßig zu malen, darum geht es hier. Aber natürlich finden sich auch hier wieder einige Aspekte zum Mindset. Mit unseren Gedanken fängt wie immer alles an ….

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Glücklich und zufrieden malen in 6 Schritten: Das richtige Mindset

mit Freude und Spaß malen

Malen und zeichnen sollen Spaß machen, aber wie oft ist man unzufrieden und will am liebsten die Malsachen in die Ecke pfeffern … Wie immer beginnt alles mit unseren Gedanken im Kopf – Glücklichsein oder Unglücklichsein. Zum Glück können wir beeinflussen, was wir denken 😃. Das heißt, es liegt ganz in unserer Macht, ob uns das Malen Freude bereitet oder wir genervt und gefrustet sind … und ob wir am Ende überhaupt malen. Denn warum sollte man etwas tun, das einem keine Freude bereitet …

Warum möchtest du malen? Wenn du den Artikel über die Gründe um zu malen und warum auch du unbedingt (wieder) malen solltest schon gelesen hast, hast du vielleicht schon eine Idee, warum es dir wichtig ist. Viele, die (wieder) anfangen zu zeichnen und zu malen, wollen hauptsächlich ‚gut‘ malen können, vielleicht wie jemand, den sie bewundern. Dagegen ist nichts einzuwenden. Auch ich möchte ‚gut‘ malen können und mich mit meinen Bildern so ausdrücken können, dass es mir gefällt. Wenn das allerdings der einzige Grund ist und man gerade am Anfang auch noch viele schlechte Bilder produziert – was ganz normal ist – dann wird man wohl eher geneigt sein, den Stift in die Ecke zu werfen. Wenn das einzige Ziel ‚tolle Bilder‘ sind, diese jedoch nicht gelingen – dann fühlt man sich schlecht. Für mich war das auf jeden Fall in der Vergangenheit immer wieder ein Grund, das Malzeug nicht mehr anzufassen. Zum Glück habe ich trotzdem auf meine innere Stimme gehört und immer wieder angefangen. Mittlerweile weiß ich, welche Gedanken mir helfen, am Malen dran zu bleiben und welche nicht.

Wenn ich früher eine frustrierende Erfahrung beim Malen gemacht habe, habe ich beim nächsten Mal, wenn ich wieder den Drang zum Malen verspürt habe, ein gewisses … nun ja … Ressentiment gefühlt 😁. Ich fühlte mich unruhig, irgendwas fühlte sich nicht richtig an – vielleicht musste ich ja erst was essen. Oh, und die Küche brauchte gaaanz dringend eine Generalüberholung. Und die Kinder brauchten Hilfe bei den Hausaufgaben. Die Pflanzen brauchten gaaanz dringend auch mal wieder Wasser. Und so kam eins zum nächsten und ich habe prokrastiniert (ich liebe dieses Wort 😄, allerdings nicht die Aufschieberitis selbst 😬). So bin ich natürlich einfach nicht zum malen gekommen. Mittlerweile habe ich diese Strategie meines Unterbewusstseins durchschaut und male trotzdem, trotz der manchmal vorhandenen anfänglichen inneren Unruhe.

Wie kannst auch du glücklich sein beim Malen? Das mag sich merkwürdig anhören, denn wir wollen ja erschaffen, um uns auszuleben und uns glücklich zu fühlen – aber wenn man dann wirklich anfängt, fühlt man oft Selbstzweifel, das Gefühl nicht gut genug zu sein, das Gefühl noch nicht genug zu wissen. Während des Malens wird man evtl. nervös und fängt an, wie wild zu radieren, weil es einfach nicht so wird, wie man sich das vorstellt oder man greift zum Handy oder lenkt sich anderweitig ab. Manchmal ist man dann richtig frustriert und möchte am liebsten alles hin schmeißen. Man ist neidisch auf andere, die es offensichtlich besser können. Und so weiter und so weiter.

Wie ich in dem Artikel über ‚Malen als Gewohnheit‘ ausführlich beschrieben habe, zieht uns unser Unterbewusstsein immer zu den angenehmen Gefühlen hin, weg von den unangenehmen Gefühlen und es bedarf schon einer Menge Willenskraft – gerade zu Beginn, wenn sich alles erst mal einspielen muss und man noch nicht so im Flow ist – eine Sache wirklich durch zu ziehen. Leider haben wir von unserer Willenskraft nicht unbegrenzt viel zur Verfügung. Die meiste Zeit des Tages verbringen wir automatisch in unseren altgewohnten Bahnen.

Wie ich auch schon in dem Artikel Wie du Malen zu einer Gewohnheit machen kannst schrieb: Gefühle entstehen nur in uns selber – und zwar aufgrund unserer Gedanken und Bewertungen. Die gute Nachricht daran ist: wir selbst können eine Menge dafür tun, dass wir glücklich sind beim Malen und auch tatsächlich dran bleiben. Deshalb liegt mir dieser Artikel auch sehr, sehr am Herzen. An dieser Stelle geht es speziell um unsere Einstellungen, unser Mindset, unsere Bewertungen und wie wir mit unserem inneren Kritiker umgehen können. Das ist nicht nur für das Malen sehr wichtig, sondern für unser ganzes Leben. Hier habe ich wieder viel vom Malen gelernt und möchte dich an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

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Warum du kein Talent brauchst, um zeichnen zu lernen

Brauche ich Talent zum malen oder kann man das lernen

Ich würde ja gerne malen, aber ich kann nicht zeichnen, ich habe kein Talent, ich bin nicht gut genug etc … Diese Sätze sind gleich in mehrfacher Hinsicht richtige Killer-Aussagen.

Dabei – um es gleich vorweg zu nehmen, ist es ein Mythos, dass man unbedingt Talent braucht, um zeichnen zu können. Zeichnen ist eine Fähigkeit, die man lernen kann wie Klavier spielen.

Ich möchte dir sagen, warum es ein Killersatz ist, wenn du sagst, du hast kein Talent …

Erstens: wenn du es glaubst, dann wird es auch so sein und es wird sehr schwer werden, zeichnen zu lernen, denn für dich ist das ja die Wahrheit. Das Wichtigste ist also schon mal, sich der Möglichkeit zu öffnen, dass dieser Glaubenssatz nicht wahr ist – wie wir weiter unten sehen werden. Wenn du bereit bist, diesen Glauben los zu lassen, dann geht’s weiter mit 2.

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Die 7 größten Ausreden, die dich vom Malen abhalten und wie du sie auflösen kannst

Was hält dich vom Malen ab

Viele, viele Menschen, mit denen ich rede sagen: ich habe früher auch so gerne gemalt, aber heute … ich kann das gar nicht mehr. Ich habe keine Zeit. Ich habe keinen Platz. Ich habe nicht die richtigen Materialien. Was soll das auch? Wozu sollte ich Bilder malen? Das ist doch nutzlos. Das sind alles Ausreden, die wir uns erzählen und die uns davon abhalten, auf die leisen Wünsche unserer Seele zu hören.

Kennst du diesen Spruch?

Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.

Er ist mir schon vor etwa 15 Jahren begegnet und seitdem erinnere ich mich immer wieder an ihn. Ich bin verdammt gut darin, Gründe zu suchen – oder anders ausgedrückt: Ausreden. 😁

Obwohl ich nie etwas anderes machen wollte als zu malen, habe ich doch im Laufe des Lebens gemerkt, dass es in meinem Umfeld nicht besonders erwünscht war. Ich hörte – manchmal vielleicht auch nur unterschwellig – Dinge wie: Zeitverschwendung, Vergeudung von Material, dass es egoistisch ist, mich damit zu beschäftigen, wo es doch 1000 wichtigere Dinge zu tun gibt. Später dann kamen eigene Gedanken dazu wie: ach, vielleicht habe ich ja doch gar kein Talent. Ich kann das nicht mehr. Ich wüsste auch gar nicht, wie und wo ich anfangen sollte, ich glaube, meine Kreativität ist verloren gegangen und hat mich verlassen … Da kam einiges zusammen. Und doch spürte ich den Drang danach wie eine leise Sehnsucht, die allerdings mit der Zeit immer stärker und stärker wurde, bis ich sie nicht mehr ignorieren konnte.

Ich denke, der zugrunde liegende Punkt bei all diesen Ausreden war letztendlich: Angst. Angst, nicht gut genug zu sein, die Angst egoistisch zu sein, denn: darf ich mir dafür überhaupt Zeit nehmen? … Und die Frage WOZU? Wozu sollte ich wieder mit dem Malen anfangen? Wie gut mir das Malen tut, habe ich allerdings recht schnell gemerkt. Wie ich all meine Ausreden auflösen konnte, um doch zu zeichnen und auf meine innere Stimme zu hören – das kannst du hier nachlesen. 

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Warum malen gut tut: die 10 besten Gründe, um (wieder) zu malen

Warum malen

Kann ich wirklich jetzt noch mit dem Malen anzufangen? Früher habe ich ja gerne gemalt, aber heute kann ich das nicht mehr, oder? Und wozu auch? Was bringt mir das Malen? Aus welchem Grund sollte ich malen? Ich habe doch eh viel zu viel anderes zu tun …

Ich möchte dir zeigen, warum das Malen auch für uns Erwachsene noch wichtig ist, ja sogar heilsam und was es noch für uns tun kann. Denn das ist eine ganze Menge …

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